CO2 - Das Experiment - Eine Zwischenbetrachtung

- Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, wäre es zu spät. Also halten wir das Kind besser fest und gehen den Weg des verminderten CO2-Ausstosses - 

Das US-Prinzip des Umweltschutzes geht davon aus, dass der negative Effekt einer Aktivität erst nachgewiesen werden muss, bevor der Staat handelt. Das europäische Prinzip geht vom Vorsorgegedanken aus. Ich muss bei der Zulassung eines Produktes nachweisen, dass kein negativer Effekt damit verbunden ist. Der Verdacht alleine reicht aus, eine Aktivität so lange zu verbieten, bis der Urheber nachweisen kann, dass kein Umweltschaden entsteht. Das ist ja auch einer der zentralen Streitpunkte in der TTIP-Debatte zwischen EU und USA-Administration.

 

Und genau diese Diskrepanz beobachtet man in vielen Gebieten: Die Risikobereitschaft nimmt ungeheuer zu, ungeachtet des potenziellen Schadens darauf vertrauend, dass es schon gut geht. 

 

In diesem Sinne ist es eine Abwägung, was sind die Folgen, wenn a stimmt oder b stimmt. Wer tatsächlich recht hatte, das  wissen wir erst nach dem "Experiment" CO2. Dann haben wir irreversibel die Folgen. Also müssen wir uns alle fragen: Wollen wir das Risiko eingehen oder nicht. Mir fällt kein besserer Weg ein, als der Klimawissenschaft zu vertrauen, wohl wissend, dass es strittige Aspekte gibt.


Wie CO2 wirkt

Durch die nicht das erst mal wissenschaftliche Theorie der Wasserdampfgegenkopplung wird im nachfolgenden Bericht das Ergebnis dahingehend vermutet, dass der anthropogene Einfluss des CO2 auf die Erdtemperatur so gut wie verschwindend gering ist. Die Ausarbeitung ist von Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke und Dr. Rainer Link aus dem Jahr 2010.

Auswertung globale

CO2 Emmission

Im Juni 2016 haben wir die Daten von der Messstation Mauna Loa, Hawaii genauer angesehen. Und zwar die Einzeldaten Januar (mittlerer Wert) und Mai (höchster Wert) der Jahre 1981 bis 2016 (vgl. "Trends in Atmospheric Carbon Dioxide", http://www.esrl.noaa.gov/gmd/ccgg/trends/graph.html). Hier haben wir die Steigerung der CO2-Emissionen beobachtet, die sich abhängig von anderen Einflüssen (CO2-Aufnahme der Meere, Sonnenaktivität, weltweiter Verbrauch Oil und anderer fossiler Brennstoffe, Vulkanausbrüche) zuerst scheinbar ungleichmäßig verändern. Verarbeiteten wir diese Daten sowie die Auswirkungen (weltweit) ergibt sich ein erkennbarer und nachweisbarer Zusammenhang. Die Ausschläge werden stärker und unregelmäßiger. Genauere Untersuchungen folgen.



Prinzip des Treibhauseffektes

Der nachfolgende Link öffnen ein PDF-Dokument, in dem grundsätzlich beschrieben wird, wie CO2 wirkt und welchen Einfluss CO2 auf das Klima hat. Es läßt sich nicht vermeiden, physikalische Begriffe zu verwenden.

Welchen Einfluss hat CO2 auf das Klima

Das nachfolgende PDF-Dokument aus dem Jahr 2014 von Dr. Eike Roth beschreibt die Auswirkung von CO2 beim Klimawandel. Dr. Roth beschreibt ausführlich und konkret den "Treibhauseffekt". Es werden Fragen beantwortet, die im Internet bekannte Feststellungen richtig stellen. Zu diesem Zeitpunkt hat die Erderwärmung eine Pause von etwa 15 Jahren eingelegt.



Mittels Eisbohrkernen können die vergangenen Klimadaten recht gut ermittelt werden. 

Die folgende Abbildung zeigt eine Rekonstruktion der Klimadaten der letzten 400.000 Jahre aus dem russischen Wostok-Eisbohrkern.

 Temperaturverlauf (rot)

Kohlendioxid-Gehalt (gelb) der Atmosphäre in den letzten 400.000 Jahren.

Weiß dargestellt: Veränderungen der Exzentrizität der Erdumlaufbahn (Milanković-Zyklen)..

Man kann gut erkennen, das dem Temperaturanstieg, hauptsächlich durch die Erwärmung der Ozeane, der Anstieg vom Kohlendioxid-Gehalt zeitverzögert folgte. Hierdurch setzten die Ozeane mehr CO2 frei als sie aufnehmen konnten. Gleiches beim Temperaturabfall, umgekehrte Situation. Kältere Ozeane können mehr CO2 aufnehmen..

Im Moment haben wir die Situation, dass der CO2 Gehalt ohne vorheriger Temperaturerhöhung stark ansteigt (rechter Rand der Grafik). Wann und wie schnell die Temperatur folgen wird ist bisher nicht zweifelsfrei beweisbar. Dies ist im Moment eine nicht durch die Vergangenheit (auf jeden Fall der letzten 400.000 Jahr) verifizierbare Situation.

Und. die Temperaturspitzen bei etwa 350.000, 250.000 und 150.000 Jahre vor Heute sind im Moment noch nicht erreicht. Nach den bisherigen Computermodellen (Stand Januar 2016) müsste der Temperaturmittelwert weltweit in den kommenden 10 Jahren um einiges über den bisherigen Höchsttemperaturen liegen. 


Im Rahmen der Energiewende spielt der ENROI (Energy Returned on Energy Invested) eine zentrale Rolle. Im nachfolgenden Blog, der mit örtlichen Anpassungen grundlegend auch für die gesamte Welt zutrifft, wird dieser Begriff erläutert und ausgewertet (Veröffentlicht am 28. Mai 2015). ENROI betrifft natürlich auch das Erdöl, das dort nicht behandelt wird. Uns liegt eine wissenschaftliche Auswertung vor, die kurzgefasst den Zeitpunkt feststellt, wann die Energie von einem Fass Rohöl für die Förderung von einem Fass Rohöl aufgewendet werden muss. spätestens zu diesem Zeitpunkt wäre die Ölförderung sinnfrei. Unabhängig vom Peak-Oil, also der generellen Verfügbarkeit. Der errechnete Zeitpunkt ist 2029. Stimmt das, wäre bereits weit vorher die Auswirkung (u.a. der Preis) stark spürbar. Mit diesem Thema werden wir uns weiter ausführlich auseinander setzen. Nachfolgend ein Video (english), welches ENROI erklärt.

Hier der Link zum Blog: 


Vorhersagen sind immer mit Vorsicht zu genießen. Nachfolgend ein Modell vom http://www.climate-service-center.de beginnend im Jahr 2000 bis 2095.
Außer dem CO2-Gehalt spielen in der Entwicklung eine Menge anderer Aspekte eine wichtige Rolle, dazu in späteren Post's hier mehr.
Die regionalen Modellrechnungen wurden unter den Annahmen des sogenannten "IPCC-Emissionsszenarios A1B" simuliert. Bei dem hier dargestellten Szenario A1B nimmt man an, dass der globale CO2-Gehalt kontinuierlich steigt und am Ende des Jahrhunderts etwa 2,5 mal so hoch ist wie in vorindustriellen Zeiten. Die unter dieser speziellen Annahme resultierenden Temperaturen und Niederschlagsmuster werden hier beispielhaft für Deutschland und die Region um Shanghai gezeigt.

"Vorsagen zu können, wie sich die El Niño – Southern Oscillation (ENSO) mit dem Klimawandel verändern wird, ist von enormer Wichtigkeit für die Gesellschaft", erklären Jinbao Li von der University of Hongkong und seine Kollegen. Denn die warmen und kalten Phasen dieses zyklisch wiederkehrenden Klimaphänomens beeinflussen das Wetter noch tausende Kilometer vom Pazifik entfernt.

Nähere Informationen unter 
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-...
Der Bericht aus dem nachfolgenden Video von Wetter.de findet sich unter:
http://www.wetter.de/cms/el-nino-brin...


Wie der Klimawandel unsere Erde verändern wird.
Der Deutsche Umweltpreis der Bundesstiftung geht in diesem Jahr zum ersten Mal an zwei Wissenschaftler. Und zwar an zwei Klima- bzw. Nachhaltigkeitsforscher. Einer davon ist Mojib Latif, er ist Meeres- und Klimaforscher am Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel. Er befasst sich schon seit Jahren mit der Erderwärmung und mit den Folgen des Klimawandels. In dieser Sendung erläutert Mojib Latif seine Sicht auf die Folgen, die die Erderwärmung mit sich bringt.


Nachfolgend der Podcast direkt von der HR-Info Webseite.
Quelle: © hr, 08.11.2015


Nachfolgend der bisherige Ausstoß der Treibhausgase. Links ein Blick in eine mögliche Zukunft ohne globales Programm zur Reduzierung der Emissionen, rechts mit einem noch umzusetzenden Programm. 

Die nachfolgenden Grafiken vom Juni 2015.



Hans Werner Sinn hält einen Vortrag zur Machbarkeit und den Problemen der Energiewende. 

(C) ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.


Vor dem Klimagipfel: die USA. Energieproduktion und Klimaschutz. Aus dem Bericht von HR-Info wird leider klar, dass der Weg zum Klimawandel vielleicht durch Einstellungen verschiedener Länder scheitern könnte. Über China, Indien und andere wurde noch gar nicht ausführlich berichtet. Aber noch gibt es die Chance das alles in den Griff zu bekommen, hoffentlich.

Barack Obama wollte als Klima-Präsident in die Geschichte eingehen. Er wollte ernst machen mit geringerem CO2-Emissionen, spritsparenden Autos und effizienteren Kraftwerken. Doch diejenigen, die das fossile Zeitalter noch für viele Generationen nicht am Ende sehen, haben Oberwasser. Dank Fracking haben die USA Zugang zu riesigen Mengen an Öl und Gas. Auch die Kohle spielt weiter eine große Rolle und die Bedeutung der Uranförderung nimmt zu. Schlechte Zeiten für Windkraft, Photovoltaik und Wasserkraft?

Der Link hier unten öffnet den Podcast direkt von HR-Info.

Quelle: © hr, 15.11.2015


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