Behauptung: „Der CO2-Anstieg ist nicht Ursache, sondern Folge des Klimawandels“ 

 

Fakt ist: CO2 ist die Hauptursache des gegenwärtigen Klimawandels, auch wenn das bei anderen Klimawandeln in der Erdgeschichte anders gewesen sein mag...

Nachfolgend eine Erklärung der verschiedenen Parameter, die das Klima beeinflussen (von Klimafakten.de):


CO2 mit Wirkung auf den Menschen.

Dieser Artikel hat direkt nichts mit dem Klimawandel zu tun, zeigt allerdings, ab welcher minimalen Konzentration das CO2 als Indikator Auswirkungen auf das menschliche Befinden hat.

Befindet man sich in einem Klassenzimmer großen geschlossenen Raum, steigt der CO2-Gehalt im Laufe der Zeit an, wir atmen CO2 aus. Je mehr Menschen sich in dem Raum befinden umso schneller steigt der CO2-Gehalt an.

 

Der menschliche Körper gibt permanent eine Vielzahl an organischen Stoffen wie Aceton und Alkohole sowie Geruchsstoffe an die Raumluft ab. Diese Stoffe können für Müdigkeit, Schleimhautreizungen und andere Symptome verantwortlich sein. Da die gesamte Stoffpalette analytisch nur schwer erfasst werden kann, wird für die Raumluftqualität in der Regel nur das einfach zu bestimmende Kohlendioxid (CO2) gemessen.

 

Gemessen wird der Gehalt an CO2 in Räumen ebenfalls in ppm (Parts per Million), also einer vergleichsweisen geringen Konzentration. Ab einem Wert von 1.000 ppm treten bereits Befindlichkeitsstörungen auf (Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen). Ab 1.500 ppm folgen Wahrnehmungsstörungen. Daher sollten Räume im Büro, Klassenzimmer, Wohnung etc. regelmäßig gelüftet werden, um den ppm-Wert unter 1.000 ppm zu halten. 

 

Ich habe in einem Selbstversuch einen geschlossenen und ungelüfteten 8-9 qm großen Raum mehrere Stunden nicht verlassen und darin gearbeitet / gelesen. Der Raum war mit Möbeln und (ausgeschalteten) Computern recht gut gefüllt. Ich habe regelmäßig gegessen und ausreichend getrunken. Mein CO2-Messgerät zeigte zu Beginn eine CO2 Konzentration von 880 ppm an. Nach 2 Stunden hatte ich das unbedingte Bedürfnis an die frische Luft zu wollen, das Messgerät zeigte 1.120 ppm CO2. Nach einer weiteren Stunde konnte ich mich nicht mehr wirklich Konzentrieren, ich fühlte mich recht unwohl und schlapp. Wiederhole ich das in einem besser gelüfteten Raum oder auf der Terrasse, zeigen sich solche Änderungen der Befindlichkeit nicht.

 

Neben der Wahrnehmung eine gute Raumluft zu erhalten möchten wir hier zeigen, dass viele Stoffe, so auch das CO2,  in so minimaler Konzentration (CO2 in ppm, Millionstel Anteil) Auswirkungen auf den Menschen haben können und besonders hier als Indikator für eine schlechte Raumluft dienen.

 


Besucherzaehler